Gravel-Tour · Berchtesgadener Land

Um den Hochstaufen

Einmal rund um den Hochstaufen: über den Staufensteg an der Saalach, vorbei an der Kirche von Nonn und auf Forstwegen durch Wald und über Lichtungen. 68,7 Kilometer, 1.510 Höhenmeter, rund 70 Prozent Schotter.

  • Distanz68,7 km
  • Höhenmeter1.510 hm
  • Fahrzeit4:51 h
  • Schwierigkeitschwer
  • StartRuhpolding
  • Beste ZeitMai-Oktober
  • Untergrund70% Schotter / 30% Asphalt
Der Hochstaufen im Morgenlicht, darunter Almwiesen und Wald.
Der Hochstaufen im Morgenlicht, darunter Almwiesen und Wald.

Der Hochstaufen ist der Hausberg von Bad Reichenhall und von fast überall im Rupertiwinkel zu sehen: ein heller Kalkklotz, der steil aus dem Saalachtal aufragt. Diese Runde fährt einmal komplett um ihn herum, und genau das macht ihren Reiz aus. Man sieht den Berg den ganzen Tag aus immer neuen Blickwinkeln, mal als Felswand über den Almwiesen, mal als Silhouette über dem Tal, und kommt ihm dabei nie zu nahe, um ihn aus den Augen zu verlieren.

Mit 68,7 Kilometern und 1.510 Höhenmetern ist die Tour kurz genug für einen Tag mit Pausen, aber alles andere als gemütlich. Rund 70 Prozent laufen auf Schotter, losem Untergrund und Waldwegen, dazu kommen gut zwei Kilometer Singletrail. Die Höhenmeter verteilen sich auf fünf Anstiege. Der längste bringt fast 500 Höhenmeter auf gut sechseinhalb Kilometern, der zweite noch einmal über 300. Der höchste Punkt liegt bei rund 980 Metern.

Pause auf der Wiese, unten das weite Alpenvorland unter einem wechselhaften Himmel.
Pause auf der Wiese, unten das weite Alpenvorland unter einem wechselhaften Himmel.

Über die Saalach

Nach gut 30 Kilometern ist der tiefste Punkt der Runde erreicht. Über den Staufensteg geht es zwischen Piding und Bad Reichenhall über die Saalach, und von der Brücke reicht der Blick weit flussauf- und flussabwärts. Kurz danach folgt Nonn mit seiner kleinen Kirche. Von hier sieht man die Südseite des Hochstaufen besonders schön, mit den Almwiesen davor und der Felswand darüber. Ein guter Moment, um kurz anzuhalten.

Wald, Fels und Abendlicht

Danach wird es wieder ruhiger. Breite Forstwege führen durch dichten Wald, an manchen Stellen direkt an Felswänden entlang, mit Holzgeländer zur Talseite. Bei Nebel wirkt dieser Abschnitt fast verwunschen. Weiter oben öffnen sich Lichtungen mit weitem Blick über das Alpenvorland, und wer am Nachmittag startet, fährt hier im besten Abendlicht.

Im Nebel zurück nach Inzell: Schotterweg mit Holzgeländer, direkt an der Felswand entlang.
Im Nebel zurück nach Inzell: Schotterweg mit Holzgeländer, direkt an der Felswand entlang.
Abendlicht zwischen den Fichten, der Blick reicht weit ins Tal.
Abendlicht zwischen den Fichten, der Blick reicht weit ins Tal.

Einkehr & Pausentipps auf dieser Tour

  • Seehäusl am Thumsee Thumsee, Bad Reichenhall, ca. 520 m
    Direkt am türkisgrünen Thumsee vor den Toren Bad Reichenhalls, umrahmt von steilen Felswänden. Sonnenterrasse am Wasser, Brotzeit und Kuchen — der letzte See der Runde, kurz bevor es über Inzell zurück nach Ruhpolding geht.
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  • Forsthaus Adlgaß Inzell, am Waldrand
    Historisches Forsthaus mitten im Wald. Wildgerichte, Forellen, alles aus der Region. Liegt auf der Verbindungstour Ruhpolding–Höglwörth ideal als Halbzeit-Stopp.
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  • Gaststätte beim Häusler Ruhpolding
    Bodenständige Wirtshausküche mitten in Ruhpolding — die ehrliche Brotzeit nach einer langen Tour, ein gepflegtes Helles, dazu der ruhige Gastgarten. Funktioniert immer, egal ob vor der Anfahrt zum Bahnhof oder nach der letzten Kurve.
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