Gravel-Tour · Mehrtägig
Großer Bogen durch drei Regionen: Berchtesgaden, Saalachtal, Reit im Winkl. Eintägig hart, in zwei Tagen entspannt.

Eine der anspruchsvollsten Runden der ganzen Sammlung — schwer, lang und mit ein paar richtig steilen Rampen, die man besser mit Respekt angeht. Ab Ruhpolding rollt man sich erst warm, bevor es ernst wird; wer mitfahren will, sollte die Körner einteilen und die Übersetzung kennen.
Das erste große Highlight wartet am Hintersee bei Ramsau: türkisgrünes Wasser, der sagenumwobene Zauberwald aus moosbewachsenen Felsblöcken und dahinter die Wände von Hochkalter und Reiteralpe. Von hier zieht die Strecke ins Klausbachtal hinein — eine fast autofreie Talstraße mitten durch den Nationalpark Berchtesgaden, vorbei an der Bindalm und der bekannten Hängebrücke, hinauf zum Hirschbichl.
Oben am Hirschbichlpass steht man auf der bayerisch-österreichischen Grenze — der Gasthof Hirschbichl mit seiner Sonnenterrasse ist der natürliche Halbzeit-Stopp. Danach die lange Abfahrt ins Saalachtal, ein Stück durch Österreich, und über das Heutal der zweite große Anstieg: zäher, ruppiger Schotter hinauf Richtung Winklmoos.
Die Hochfläche der Winklmoosalm ist der Lohn — weite Almböden, der Blick zum Dürrnbachhorn und mehrere Almen, die zum Einkehren einladen. Über Reit im Winkl rollt man schließlich zurück nach Ruhpolding. Landschaftlich wie kulinarisch setzt die Tour also gleich mehrere Höhepunkte: vom Berggasthof am Sattel bis zur Brotzeit auf der Alm ist für jede Etappe etwas dabei.