Gravel-Tour · Ruhpolding
Kompakte Feierabendrunde ab Ruhpolding: über Infang nach Inzell, weiter zum stillen Falkensee, hinauf auf den Hochberg mit weitem Blick und über Siegsdorf zurück. 49,6 Kilometer, 670 Höhenmeter — kurz, abwechslungsreich, lohnend.

„Hoch über Traunstein“ ist die perfekte Feierabendrunde: keine 50 Kilometer, 670 Höhenmeter — kompakt genug für den späten Nachmittag und trotzdem mit allem, was eine gute Gravel-Tour ausmacht. Die Runde lässt sich durchweg gut fahren; geschoben oder getragen werden muss hier nichts. Wer nach der Arbeit nochmal raus will und Lust auf Aussicht und ein bisschen Trail-Spaß hat, ist hier genau richtig.
Vom Bahnhof Ruhpolding rollt man sich erst gemütlich warm, bevor es über Infang hinüber nach Inzell geht — der erste kleine Anstieg, der die Beine weckt, ohne sie gleich zu fordern. In Inzell öffnet sich das weite Talbecken, und die Strecke nimmt Kurs auf das stille Hinterland.
Das erste Ziel ist der Falkensee: türkisgrünes, von Schilf gesäumtes Wasser, eingebettet zwischen Wald und Fels — einer dieser Orte, an denen man unwillkürlich die Pedale ausrollen lässt. Hier lohnt das kurze Anhalten mehr als irgendwo sonst auf der Runde.

Vom Falkensee weg führt die Strecke hinauf zum Hochberg, dem höchsten Punkt und Aussichtsbalkon der Tour. Oben öffnet sich der Blick weit über das Chiemgauer Hügelland bis hinaus ins Traunsteiner Land und zum Alpenkamm.
Vom Hochberg rollt es hinab über Siegsdorf, und auf ruhigen Wegen zieht die Strecke zurück Richtung Ruhpolding. Zum Abschluss wartet noch der letzte Anstieg der Runde: kurz, aber knackig geht es bei Hörgering noch einmal bergauf, bevor man im Schwung hinunter nach Ruhpolding rollt. Weil die ganze Runde durch das Schutzgebiet Östliche Chiemgauer Alpen führt, gilt: auf den Wegen bleiben und die Ruhe respektieren.