Gravel-Tour · Mehrtägig
Die Königsrunde: 235 Kilometer und 2.290 Höhenmeter quer durch den gesamten Chiemgau — von der Tiroler Ache über die Almen des Achentals, Höglwörth und die Salzach bis zum Chiemsee. Alles dabei, in einem einzigen langen Tag.

235 Kilometer, fast 2.300 Höhenmeter, ein einziger Tag: Die „Chiemgau All-In“ ist die Königsrunde der Sammlung — eine Ultradistanz, die den gesamten Landkreis in einer großen Schleife einfängt. Tiroler Ache, Achental-Almen, die Salzach im Osten und zum Schluss der Chiemsee: Wer hier alles mitnimmt, hat den Chiemgau an einem Tag komplett erfahren. Komoot rechnet die Strecke als Zwei- bis Dreitagestour — als Xtreme-Variante fährt man sie am Stück, mit Licht, Vorräten und einem Plan.
Vom Bahnhof Übersee rollt es sich früh am Morgen ein, vorbei an der Tiroler Ache, die ihr weites Kiesbett Richtung See schiebt. Bald wird es ernst: Über das Achental zieht die Strecke in die Berge, und nach gut zwanzig Kilometern wartet mit der Hutzenalm die erste große Einkehr — urige Alm, nette Gastleute, legendärer Kaiserschmarrn. Wer klug fährt, tankt hier früh auf.

Über die Weiße Traun bei Ruhpolding geht es ostwärts ins sanftere Hügelland: Kloster Höglwörth auf seiner Halbinsel im See, der Klosterwirt mit Kastanienbiergarten, dann immer weiter nach Osten bis an die Salzach. Der naturbelassene Salzach-Uferweg ist eine der stillsten Passagen des Tages — kilometerlang Fluss, kaum ein Mensch, nur das Rauschen des Wassers.

Dann kippt die Route nach Norden. Über das weite Flachland — Kirchweidach, Tacherting, Schnaitsee — läuft die Strecke flüssig, fast meditativ, vorbei am Kloster Seeon mit seinen Zwiebeltürmen am See. Kein Monsteranstieg mehr, dafür ein konstantes Auf und Ab, das mit der Zeit an den Kräften zehrt — essen nicht vergessen, den Rhythmus bewahren, Strategie schlägt Kraft. Im letzten Drittel taucht der Chiemsee auf: über Gollenshausen und Seebruck rückt das Ziel näher, in Chieming lohnt ein sauberer Kaffee bei den Kava Coffee Roasters als letzter mentaler Reset. Die finalen Kilometer zurück nach Übersee fühlen sich zugleich leicht und endlos an — nach 235 Kilometern fühlt sich das bayerische Meer an wie eine Ziellinie.

45,7 km · 670 hm · 2:53 h · mittel
Schotter rauf zur Pötschalm, Pause im Hochmoor Röthelmoos. Schwere Beine, weiter Blick.
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53,4 km · 860 hm · 2:00 h · mittel
Drei Einkehrmöglichkeiten auf einer Runde: Klosterwirt Höglwörth, Forsthaus Adlgaß, beim Häusler. Eine Genussrunde durch drei Orte.
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113 km · 2.220 hm · 6:17 h · schwer
Großer Bogen durch drei Regionen: Berchtesgaden, Saalachtal, Reit im Winkl. Eintägig hart, in zwei Tagen entspannt.
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81,3 km · 1.020 hm · 3:16 h · mittel
Große Runde von Traunstein hinaus zum Waginger See: ruhige Nebenstraßen, Schotter durchs Hügelland und der wärmste See Oberbayerns als Halbzeit-Belohnung.
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